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Parshat Ki Tetze:
Dein Mund, heilige was rausgeht und was reinkommt

Wochenabschnitt Ki Teze ist vollgepackt mit Geboten, einer großen Anzahl von Geboten. Dieses Mal werden wir uns jedoch nur mit einem kleinen Teil von ihnen befassen, nämlich mit denen mit bedeutenden ethischen Implikationen.

In erster Linie geht es um die Bedeutung der Sprache. Die Tora lehrt:

 "Wenn du Adonai, deinem Gott, ein Gelübde ablegst, dann zögere nicht, es zu erfüllen. Denn Adonai, dein Gott, wird es sicher von dir verlangen, und du wirst dich einer Sünde schuldig machen."

Mit anderen Worten, eine Person ist verpflichtet, zu seinen Worten zu stehen. Die Rede ist in der Tat eine ernste Angelegenheit. Auf der einen Seite kann man sagen, dass Sprechen das Einfachste ist, was ein Mensch tun kann! Es ist kaum eine Anstrengung nötig, um Worte aus unserem Mund zu sprechen. Dennoch ist das Sprechen als wesentlicher Aspekt der menschlichen Natur so ernst, dass die Tora sogar davor warnt, dass die Nichterfüllung eines Gelübdes eine Sünde ist.

Oder ist es vielleicht besser, überhaupt kein Gelübde abzulegen? Darauf antwortet die Tora - ja, es ist besser. "Aber wenn du kein Gelübde ablegst, wirst du nicht schuldig sein. Was immer deine Lippen aussprechen, musst du auch tun, denn du hast dein Gelübde aus freien Stücken mit deinem eigenen Mund vor Adonai, deinem Gott, abgelegt." Das heißt, wenn du dich entscheidest, Gott ein Gelübde zu geben, dann musst du zu dem stehen, was du sagst, obwohl Gott auch will, dass du das Gelübde nicht machst.

Unmittelbar danach kommt der Text auf etwas anderes zu sprechen, das ebenfalls mit dem Mund zu tun hat. Unser Mund dient zwei Zwecken - zum Sprechen und zum Essen. Du musst zu deinem Wort stehen, aber du musst dich auch um die nahrungsbezogenen Aspekte derer kümmern, die für dich arbeiten.

So steht es geschrieben: "Wenn du den Weinberg deines Nachbarn betrittst, darfst du dich an den Trauben satt essen, aber du darfst keine in deinen Korb legen." Mit anderen Worten: Der Besitzer des Weinbergs, der jemanden anstellt, kann den Arbeiter nicht daran hindern, Trauben zu essen. Dies würde ein Element der Grausamkeit darstellen. Es wäre falsch, wenn jemand bei der Bewirtschaftung seines Weinbergs für den Lebensunterhalt anderer sorgt, während er seine Arbeiter daran hindert, für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen.

Umgekehrt ist es aber auch verboten, dass der Arbeitnehmer dies zynisch ausnutzt. Über den Arbeiter heißt es: "Aber du darfst nichts in dein Gefäß tun." Mit anderen Worten: Du darfst diese Trauben nicht mit nach Hause nehmen. Das gleiche Prinzip gilt für "Wenn du in das stehende Korn deines Nachbarn gehst, darfst du die Ähren mit der Hand abzupfen, aber du darfst nicht mit der Sichel in das stehende Korn deines Nachbarn stechen." Das bedeutet, dass du dich bei deiner Arbeit an den Mitteln des Besitzers bedienen darfst, dich aber nicht zum Dieb machen sollst.

Wir haben hier also eine vollständige Integration, bei der die Tora über die Heiligkeit dessen spricht, was aus dem Mund kommt, aber auch die Verantwortung des Arbeitgebers für das anspricht, was in den Mund seiner Arbeiter geht.

 Schlüsselwörter aus dem bereitgestellten Artikel:

  1. Die Rede: Der Abschnitt hebt die Bedeutung der Rede hervor und erörtert die Bedeutung von Gelübden und das Erfordernis, sich an seine Worte zu halten.
  2. Gelübde: Das Konzept der Gelübde und ihrer Erfüllung ist ein zentrales Thema des Abschnitts, der die ethischen Implikationen und die Verantwortung, die mit Gelübden verbunden sind, hervorhebt.
  3. Lebensunterhalt: Der Abschnitt erörtert die Verantwortung von Arbeitgebern, für den Lebensunterhalt ihrer Arbeitnehmer zu sorgen, und geht dabei auf ethische Erwägungen in Bezug auf Nahrung und Lebensunterhalt ein.

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